Single Euro Payments (SEPA) mehr Sicherheit dank einheitlicher Regelungen
SEPA ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden.
Ab Januar 2008 werden schrittweise europaweit einheitliche Standards für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlung umgesetzt. Der Zahlungsverkehr in Europa soll mit SEPA schneller und einfacher werden. Die Einführung erfolgt in Form einer Übergangsfrist, d. h. neue und alte Verfahren werden zunächst parallel betrieben. Bei inländischen Zahlungen können Sie zunächst noch zwischen dem altem Verfahren und SEPA wählen.
Was bedeutet SEPA? Was ändert sich?
- SEPA betrifft ausschließlich Zahlungsvorgänge - also Überweisungen, Lastschriften oder Kartenzahlungen innerhalb bzw. zwischen den Mietgliedsstaaten der EU und den EWR-Staaten.
- Kontonummer und Bankleitzahl werden durch IBAN (International Bank Account Number/Internationale Kontonummer) und BIC (Bank Identifier Code/Bank-Identifikationsnummer) abgelöst - auch im Inlandszahlungsverkehr.
- Die Betragsgrenze von 50.000 Euro der bisherigen EU-Standardüberweisung entfällt.
- Das neue "€uro-Überweisungs-Formular" kann zukünftig für alle Überweisungen in SEPA-Länder - also auch für Inlandsüberweisungen - genutzt werden.
- Die AWV-Meldepflicht (AWV = Außenwirtschaftsverordnung) bleibt unverändert bestehen.
- Für Kartenzahlungen werden SEPA-fähige Bezahl-Terminals zur Verfügung stehen.
Welche Vorteile bietet SEPA ihrem Unternehmen?
- Abwicklung Ihres gesamten Euro-Zahlungsverkehr über ein Konto
- optimierte Liquiditätssteuerung
- effiziente und schnelle Überweisungen
- Einsparpotenziale
- Zeitpunkt der Geldeingänge bei europäischen Lastschriftverfahren (durch Vereinbarung eines Fälligkeitsdatum ist dem Zahlungspflichtigen der exakte Tag der Kontobelastung bekannt)
- mehr Sicherheit dank einheitlicher Regelungen